Die Entwicklung von Hören und Sprache, Dialog- und Kommunikationsfähigkeit sind die Kernziele der Förderung.
Sprache besteht aus vielen Teilfunktionen und Teilleistungen, wie z.B.:
Motorik (Grob- und Feinmotorik, Zungenbeweglichkeit, Bewegungsplanung, Körperspannung…)
Grammatik, Syntax, Artikulation
Aufmerksamkeit, Konzentration
Sozial- emotionale Fähigkeiten
Symbolverständnis, Wissen, Gedächtnis
Teilfunktionen, die für die Sprachentwicklung bedeutsam sind, untersucht die neuropsychologisch orientierte Entwicklungsdiagnostik. Teilleistungsstörungen und insbesondere deren Auswirkungen auf hörgeschädigte Kinder und Jugendliche hat unsere Einrichtung in einem Forschungsprojekt ausführlich beschrieben (Bundesministerium für Arbeit und Sozialforschung, Band 193 und 223). Zu nennen sind hier die Dyspraxie, die Mentale Repräsentationsschwäche (Symbolschwäche) und Aufmerksamkeitsstörungen (ADD).
Bei diagnostizierten Teilleistungsstörungen/Entwicklungsstörungen und/oder Hörschädigung können oben genannte Therapien angeboten werden.
Die Therapien erbringen angestellte MitarbeiterInnen und TherapeutInnen aus Praxen mit Kooperationsvertrag. In der Therapieabteilung befindet sich ein Arztzimmer für die Sprechstunde eines niedergelassenen HNO - Arztes und eines Arztes der HNO - Universitätsklinik. Ein Hörgeräteakustikermeister bietet seinen Service für unsere Einrichtung und Publikumsverkehr an. Ein Anpassraum steht zur Verfügung.
Leitung und Kooperation der Therapieabteilung: Frau U. Bertelmann und Herr R. Kroker (Diplom-Psychologen, Psychologische Psychotherapeuten)
